Bereits seit der Antike wird im Mittelmeerraum Olivenöl gewonnen. Olivenöl ist ein durch und durch gesundes Öl und reich an ungesättigten Fettsäuren. Immer wieder hört man von gepanschtem Öl und Etikettenschwindel. Daher ist der Kauf von Olivenöl reine Vertrauenssache.

Ein gutes Olivenöl muss immer eine leichte, bis intensive Bitternote haben und eine leichte, bis intensive Schärfe im Hals entwickeln.

 

Wichtig ist, dass die Oliven geerntet werden, sobald sie ihre grüne Farbe verlieren und in violett übergehen. Außerdem sollten Oliven direkt nach dem Pflücken  in der Mühle gepresst werden.

 

Das qualitativ beste Olivenöl ist "Natives Olivenöl extra". Es wird direkt aus der Olive und ausschließlich im mechanischen Verfahren gewonnen. Dies muss nach EU Verordnungen auch so auf den Etiketten stehen.

 

Der Säuregehalt eines guten Olivenöls darf maximal einen Wert von 0,8 aufweisen. Desweiteren dürfen keine geschmacklichen Fehler vorliegen. Qualitativ hochwertiges Olivenöl ist stets fruchtig, bitter und scharf zugleich. 

Zur Zeit kann ich Ihnen an dieser Stelle leider kein Olivenöl anbieten. Das Xylella Fastidiosa-Bakterium hat in der Region Apulien große Mengen von Olivenbäumen befallen und vernichtet. Ich hoffe, dass ich meine Bäume eines Tages wieder ernten und mein flüssiges Gold an dieser Stelle verkaufen kann.

 

Lesen Sie hier einen aktuellen Artikel von Spiegel-Online.

 

Fotografien meiner Ollivenbäume und früheren Ernten vor dem Bakterienbefall.